Kompetenzorientiertes Curriculum für die Ausbildung zum/zur Prozessmanager/in Produktionstechnologie

C) Lernfelder 1-4:Prozessphasen

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Lernfeld 1: Produkt- und Prozesskonzeption
(Martin Frenz, Martin Müller)
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Lernenden verfügen über die Kompetenz, Produkt- und Prozesskonzeptionen auf Grundlage teilweise unvollständig beschriebener Anforderungen und Zielvorgaben zu entwickeln.

Die Lernenden bearbeiten komplexe und zieloffene Probleme im Bereich der Prozess- und Produktkonzeptionen unter Berücksichtigung typischer Phasen des Projektmanagements. Dabei umfasst eine Konzeption eine umfassende Analyse des Ausgangszustands, die Konkretisierung des angestrebten Zielzustands und die Ableitung von Konzepten.

Die Lernenden sind in der Lage, Probleme im Bereich der Prozess- und Produktkonzeption zu analysieren und ggf. unvollständige Informationslagen zu erkennen und zu schließen. Sie können Produkte und Prozesse aufgrund der Rahmenbedingung in ihrem Ist-Zustand verstehen. Sie können das Problem in geeigneter Form darstellen. Für eine fachlich korrekte Darstellung erfassen sie den Ausgangszustand unter Zuhilfenahme geeigneter Methoden (bspw. SIPOC-Ist-Prozesskarte, Swimlane-Diagramm).

Sie können den Änderungsbedarf auf Basis des analysierten Ausgangszustands identifizieren und leiten daraus selbstständig die Anforderungen an einen möglichen Zielzustand ab. Hierbei analysieren sie Organisationsstrukturen von Unternehmen unter Zuhilfenahme von Organigrammen und identifizieren diejenigen Akteure, die von dem Änderungsbedarf betroffen wären.

Die Lernenden entwickeln auf Grundlage des analysierten Ausgangszustands, des dargestellten Zielzustands und unter Berücksichtigung der abgeleiteten Anforderungen Konzepte für neue bzw. abgewandelte Produkte/Prozesse die dem angestrebten Zielzustand entsprechen unter Zuhilfenahme geeigneter Kreativtechniken (bspw. Mind-Mapping, Brainstorming).

Sie wählen Konzepte und Maßnahmen unter Zuhilfenahme geeigneter Methoden aus (bspw. Magisches Dreieck des Projektmanagements, Nutzwertanalyse), begründen diese und stellen die Entscheidung nachvollziehbar dar.

Aus den entwickelten Vorschlägen planen sie unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmen-bedingungen Maßnahmen, die zur Erreichung des Zielzustands beitragen.

Die Lernenden stellen ihre Konzepte und Maßnahmen mittels geeigneter Methoden (bspw. SIPOC-Soll-Prozesskarte, Swimlane-Diagramm) fachlich korrekt dar und reflektieren ihre Lösungen hinsichtlich der zuvor identifizierten Anforderungen. Sie reflektieren ihre Vorgehensweise, identifizieren Fehler und leiten entsprechende Verbesserungsmaßnahmen für Folgeprojekte ab.

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Lernfeld 2: Prozessentwicklung
(Martin Frenz, Martin Müller)
Zeitrichtwert: 160 Stunden
Die Lernenden verfügen über die Kompetenz, Prozesse auf Grundlage teilweise unvollständig beschriebener Anforderungen und Zielvorgaben zu entwickeln.

Die Lernenden können komplexe und zieloffene Probleme im Bereich der Prozessentwicklung unter Berücksichtigung typischer Phasen des Projektmanagements bearbeiten. Dabei umfasst die Entwicklung eine ausführliche Analyse des Ausgangszustands, die Konkretisierung des angestrebten Zielzustands und die Ableitung entsprechender Prozesse.

Die Lernenden sind in der Lage, Probleme im Bereich der Prozessentwicklung zu analysieren und ggf. unvollständige Informationslagen zu erkennen und zu schließen. Sie können Prozesse aufgrund der Rahmenbedingung in ihrem Ist-Zustand verstehen. Sie sind in der Lage, das Problem in geeigneter Form darstellen. Für eine fachlich korrekte Darstellung können sie den Ausgangszustand unter Zuhilfenahme geeigneter Methoden (bspw. Ishikawa-Diagramm, FMEA) erfassen. Sie können den Änderungsbedarf auf Basis des analysierten Ausgangszustands identifizieren und daraus selbstständig die Anforderungen an einen möglichen Zielzustand ableiten.

Die Lernenden sind in der Lage unter Zuhilfenahme geeigneter Kreativtechniken (bspw. Mind-Mapping, Brainstorming, Verantwortlichkeitsmatrix, SIPOC-Prozesskarte) auf Grundlage des analysierten Ausgangszustands, des dargestellten Zielzustands und unter Berücksichtigung der abgeleiteten Anforderungen neue oder abgewandelte Prozesse, die dem angestrebten Zielzustand entsprechen zu entwickeln.

Die Lernenden können die Umsetzung der entwickelten Prozesse unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen planen.

Bei mehreren entwickelten Prozessen können Sie unter Zuhilfenahme geeigneter Methoden (bspw. Magisches Dreieck des Projektmanagements, Nutzwertanalyse, Aufwand-Nutzen-Matrix, Kostenrechnungen) den geeignetsten Prozess auswählen, die Auswahl begründen und die Entscheidung nachvollziehbar darstellen.

Die Lernenden sind in der Lage, alle Vorbereitungen für die Umsetzung des entwickelten Prozesses auf einer planerischen Ebene zu treffen und ggf. notwendige Dokumente (bspw. Arbeitsanweisungen, Formulare, Datenblätter, Prozessmodellierungen) zu erstellen.

Die Lernenden können ihre entwickelten Prozesse und Umsetzungsplanungen mittels geeigneter Methoden (bspw. SIPOC-Soll-Prozesskarte, Swimlane-Diagramm) fachlich korrekt darstellen und ihre Lösungen hinsichtlich der zuvor identifizierten Anforderungen unter Zuhilfenahme geeigneter Methoden (bspw. Monitoring- und Reaktionsplan) reflektieren. Dabei reflektieren Sie Ihre Vorgehensweise, identifizieren Fehler und leiten entsprechende Verbesserungsmaßnahmen für Folgeprojekte ab.

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Lernfeld 3: Prozessimplementierung und Produktionsanlauf
(Martin Frenz, Martin Müller)
Zeitrichtwert: 120 Stunden
Die Lernenden verfügen über die Kompetenz, Konzepte für Prozessimplementierungen und Produktionsanläufe auf Grundlage teilweise unvollständig beschriebener Anforderungen und Zielvorgaben zu entwickeln.

Die Lernenden können komplexe und zieloffene Probleme in den Bereichen Prozessimplementierung und Produktionsanlauf unter Berücksichtigung typischer Phasen des Projektmanagements bearbeiten. Dabei umfasst eine Konzeption eine ausführliche Analyse des Ausgangszustands, die Konkretisierung des angestrebten Zielzustands und die Ableitung entsprechender Konzepte für Prozess-implementierungen bzw. Produktionsanläufe.

Die Lernenden sind in der Lage, Probleme in den Bereichen Prozessimplementierung und Produktionsanlauf zu analysieren und ggf. unvollständige Informationslagen zu erkennen und zu schließen. Sie können die Unternehmenssituation aufgrund der Rahmenbedingungen in ihrem Ist-Zustand verstehen. Sie können das Problem in geeigneter Form darstellen. Für eine fachlich korrekte Darstellung erfassen sie den Ausgangszustand unter Zuhilfenahme geeigneter Methoden (bspw. Wertschöpfungskette, Prozessmodellierung). Sie können den Änderungsbedarf auf Basis des analysierten Ausgangszustands identifizieren und leiten daraus selbstständig die Anforderungen an einen möglichen Zielzustand ab.

Die Lernenden entwickeln auf Grundlage des analysierten Ausgangszustands, des dargestellten Zielzustands und unter Berücksichtigung der abgeleiteten Anforderungen Konzepte für Prozess-implementierungen und Produktionsanläufe die zur Erreichung des Zielzustands beitragen. Dabei sind Sie in der Lage unter Zuhilfenahme geeigneter Methoden (bspw. Mind-Mapping, Kosten-Nutzen-Analyse, Gefährdungsbeurteilung, Qualifikationsmatrix) die Auswirkungen des Zielzustands auf das Unternehmen zu erkennen und notwendige Änderungen in der Personalstruktur zu benennen.

Die Lernenden können Konzeptumsetzungen für Prozessimplementierungen und Produktionsanläufe unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen planen. Dabei berücksichtigen Sie für Serienanläufe übliche Meilensteine und Kennzahlen.

Bei mehreren entwickelten Konzepten können Sie unter Zuhilfenahme geeigneter Methoden den geeignetsten Prozess auswählen (bspw. Magisches Dreieck des Projektmanagements, Kostenrechnungen), begründen die Auswahl und stellen die Entscheidung nachvollziehbar dar.

Die Lernenden stellen ihre entwickelten Prozesse und Umsetzungsplanungen mittels geeigneter Methoden (bspw. SIPOC-Soll-Prozesskarte, Swimlane-Diagramm) fachlich korrekt dar und reflektieren ihre Lösungen hinsichtlich der zuvor identifizierten Anforderungen unter Zuhilfenahme geeigneter Methoden (bspw. Monitoring- und Reaktionsplan). Sie reflektieren ihre Vorgehensweise, identifizieren Fehler und leiten entsprechende Verbesserungsmaßnahmen für Folgeprojekte ab.

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Lernfeld 4: Produktionsplanung und –steuerung
(Martin Frenz, Martin Müller)
Zeitrichtwert: 180 Stunden
Die Lernenden verfügen über die Kompetenz, Produktionen auf Grundlage teilweise unvollständig beschriebener Anforderungen und Zielvorgaben zu planen und die Steuerung vorzubereiten.

Die Lernenden können komplexe und zieloffene Probleme, in den Bereichen Produktionsplanung und -steuerung unter Berücksichtigung, typischer Phasen des Projektmanagements bearbeiten. Dabei umfasst eine Planung und Steuerung eine ausführliche Analyse des Ausgangszustands, die Konkretisierung des angestrebten Zielzustands und die Ableitung entsprechender Maßnahmen für die Produktionsplanung und -steuerung.

Die Lernenden sind in der Lage, Probleme in den Bereichen Produktionsplanung und -steuerung unter Einbezug personeller Ressourcen und Kompetenzen zu analysieren und ggf. unvollständige Informationslagen zu erkennen und zu schließen. Sie sind in der Lage die Ausgangssituation aufgrund der Rahmenbedingung in ihrem Ist-Zustand zu verstehen. Sie können das Problem in geeigneter Form darstellen. Für eine fachlich korrekte Darstellung erfassen sie den Ausgangszustand unter Zuhilfenahme geeigneter Methoden (bspw. Mind-Mapping). Sie können den Änderungsbedarf auf Basis des analysierten Ausgangszustands identifizieren und leiten daraus selbstständig die Anforderungen an einen möglichen Zielzustand ab.

Die Lernenden entwickeln auf Grundlage des analysierten Ausgangszustands, des dargestellten Zielzustands und unter Berücksichtigung der abgeleiteten Anforderungen Maßnahmen für die Produktionsplanung und –steuerung, die zur Erreichung des Zielzustands beitragen. Dabei berücksichtigen Sie personelle Veränderung im Unternehmen unter Zuhilfenahme geeigneter Methoden (bspw. Kompetenzmatrix, Kompetenzbilanzierung).

Die Lernenden können die Umsetzung von Maßnahmen für die Produktionsplanung und -steuerung unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen und unter Zuhilfenahme geeigneter Methoden (bspw. Kapazitätsdiagramm, Netzplantechnik, Kostenrechnung) planen. Dabei berücksichtigen Sie notwendige personelle Veränderungen und bereiten die Umsetzung notwendiger Maßnahmen vor (bspw. Personalgespräche, Bewerbungsgespräche, Personalauswahl).

Bei mehreren entwickelten Maßnahmen können Sie unter Zuhilfenahme geeigneter Methoden den geeignetsten Prozess auswählen (bspw. Magisches Dreieck des Projektmanagements, Kostenrechnungen), die Auswahl begründen und die Entscheidung nachvollziehbar darstellen.

Die Lernenden stellen ihre entwickelten Maßnahmen und die Umsetzungsplanung mittels geeigneter Methoden (bspw. MPM-Netzplan, Kapazitätsdiagramm) fachlich korrekt dar und reflektieren ihre Lösungen hinsichtlich der zuvor identifizierten Anforderungen unter Zuhilfenahme geeigneter Methoden (bspw. Monitoring- und Reaktionsplan). Sie reflektieren ihre Vorgehensweise, identifizieren Fehler und leiten entsprechende Verbesserungsmaßnahmen für Folgeprojekte ab.

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Lernfeld 5: Projekt- und Prozessmanagement
(Martin Frenz, Martin Müller)
Zeitrichtwert: 200 Stunden
Die Lernenden verfügen über die Kompetenz, Projekt- und Prozessmanagement für komplexe Projekte bzw. für die Produktionen auf Grundlage teilweise unvollständig beschriebener Anforderungen und Zielvorgaben durchzuführen.

Die Lernenden können komplexe und zieloffene Probleme im Rahmen des Projekt- und Prozessmanagement in der Produktion unter Berücksichtigung typischer Phasen des Projektmanagements bearbeiten. Dabei umfasst das Management eine ausführliche Analyse des Ausgangszustands, die Konkretisierung des angestrebten Zielzustands sowie das Initiieren, Umsetzen und Steuern entsprechender Managementmaßnahmen.

Die Lernenden sind in der Lage, Probleme im Rahmen des Projekt- und Prozessmanagements in der Produktion zu analysieren und ggf. unvollständige Informationslagen zu erkennen und zu schließen. Sie sind in der Lage die Ausgangssituation aufgrund der Rahmenbedingung in ihrem Ist-Zustand zu verstehen. Sie können die Probleme in geeigneter Form darstellen. Für eine fachlich korrekte Darstellung erfassen sie den Ausgangszustand unter Zuhilfenahme geeigneter Projekt- und Prozessmanagementmethoden (bspw. Workflow, QFD, FMEA, TQM). Sie können den Änderungsbedarf auf Basis des analysierten Ausgangszustands identifizieren und leiten daraus selbstständig die Anforderungen an einen möglichen Zielzustand ab.

Die Lernenden entwickeln auf Grundlage des analysierten Ausgangszustands, des dargestellten Zielzustands und unter Berücksichtigung der abgeleiteten Anforderungen Projektziele und Maßnahmen für das Projekt- und Prozessmanagement, die zur Erreichung des Zielzustands beitragen. Dabei stellen Sie ein Projektteam zusammen und ermitteln den Personalbedarf.

Die Lernenden können Projekt- und Prozessmanagement-Maßnahmen unter Zuhilfenahme geeigneter Methoden (bspw. Machbarkeitsanalyse, Nutzwertanalyse, Termin- und Kostenplanung, Gantt-Chart, Personalplanung) strukturieren und planen.

Bei mehreren entwickelten Maßnahmen können Sie unter Zuhilfenahme geeigneter Projekt- und Prozessmanagementmethoden die geeignetsten Maßnahmen auswählen (bspw. Magisches Dreieck des Projektmanagements), die Auswahl begründen und die Entscheidung nachvollziehbar darstellen.

Die Lernenden sind in der Lage die geplanten Maßnahmen unter Zuhilfenahme geeigneter Projekt- und Prozessmanagementmethoden und -instrumente (bspw. Monitoring- und Reaktionsplan, Workshops) zu initiieren, umzusetzen und zu steuern.

Die Lernenden stellen ihre entwickelten Maßnahmen und die Projekt- bzw. Prozessplanung mittels geeigneter Projekt- und Prozessmanagementmethoden und -instrumente (bspw. Kapazitätsdiagramm, Wirtschaftlichkeitsrechnung,) fachlich korrekt dar und reflektieren ihre Lösungen hinsichtlich der zuvor identifizierten Anforderungen. Sie reflektieren ihre Vorgehensweise, identifizieren Fehler und leiten entsprechende Verbesserungsmaßnahmen für Folgeprojekte ab.

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Lernfeld 6: Gestalten und optimieren von Produktionsprozessen
(Martin Frenz, Martin Müller)
Zeitrichtwert: max. 1 Jahr Bearbeitungszeit
Die Lernenden verfügen über die Kompetenz, Produktionsprozesse im Unternehmen zu gestalten und zu optimieren sowie entsprechende Projekte zu planen, umzusetzen und zu dokumentieren sowie ihr Vorgehen zu reflektieren.

Die Lernenden sind in der Lage im Rahmen von Projekten komplexe und zieloffene Probleme, die sich durch Gestaltungs- und Optimierungsaufgaben für Produktionsprozesse ergeben zu bearbeiten. Hierzu wenden sie gängige Methoden des Prozess- und Projektmanagements an.

Die Lernenden können unter Berücksichtigung von Vorgaben durch Vorgesetzte und Kunden (intern/extern) Produktionsprozesse hinsichtlich technischer und organisatorische Problemstellungen analysieren. Auf Grundlage der analysierten Problemstellung vermögen sie, nach Rücksprache mit den Vorgesetzten, ein Projekt zu initiieren und können die konkreten Rahmenbedingungen absprechen. Dabei analysieren sie den Ausgangszustand, erschließen das vorliegende Problem und formulieren unter Berücksichtigung der Vorgaben des Vorgesetzten und der Kunden den Zielzustand, der nach Projektende erreicht werden soll. Die notwendigen Informationen von den beteiligten Akteuren zur Problemstellung, den Rahmenbedingungen und der Ausgangssituation können sie sich selbstständig beschaffen und analysieren.

Auf Grundlage der analysierten Ausgangssituation vermögen sie die konkreten Projektziele zu definieren und können systematisch Projekte unter Einbezug von Projektmanagementmethoden strukturieren. Sie sind in der Lage eine Grobplanung der Aufgaben, Arbeitsschritte und Meilensteine im Projekt zu erstellen. Sie können ein Projektteam zusammenstellen und können die eigenen Aufgaben sowie die der Mitglieder festlegen.

Sie können Lösungen für das eigenständig beschriebene Problem entwickeln. Hierzu untersuchen Sie Ursache-Wirkungszusammenhänge im Prozess und optimieren daraufhin Verfahren und Abläufe. Sie entwickeln Lösungskonzepte, planen organisatorische und ausrüstungstechnische Änderungen sowie Prozessanpassungen selbstständig oder im Team unter Nutzung teamorientierter Kommunikations-techniken. Sie entwickeln dabei Verbesserungsvorschläge und untersuchen und bewerten Varianten.

Die Lernenden können den Projektablauf im Detail planen und Kosten ermitteln sowie die Ressourcen, den Personalbedarf und die qualifikatorischen Anforderungen beschreiben. Sie können eine Risikoanalyse durchführen und planen dabei Controlling-Maßnahmen sowie Qualitätsmanagement-maßnahmen zur simultanen Berücksichtigung von Qualitäts-, Zeit- und Kostenkriterien im Rahmen der Produkt- und Prozessplanung.

Sie sind in der Lage die unter den Rahmenbedingungen beste Lösung durch Zuhilfenahme geeigneter Methoden auszuwählen (bspw. Magisches Dreieck des Projektmanagements, Nutzwertanalyse). Dabei begründen sie diese und stellen die Entscheidung nachvollziehbar dar. Für die gewählte Lösung können Sie eine Gefährdungsbeurteilung durchführen.

Sie sind in der Lage in der Position des Projektmanagers die Umsetzung von Projekten zu leiten, effiziente Arbeitsabläufe zu organisieren und den Einsatz des Projektteams und der Mitarbeiter im Unternehmen zu koordinieren. Dabei koordinieren und realisieren sie Qualitätsmanagementmaßnahmen und setzen Controlling-Instrumente ein, insbesondere zur Überwachung von Budgets, Terminen und Qualitätszielen.

Sie können die gewählte Lösung unter Beachtung grundlegender Normen, Vorschriften und Regeln umsetzen. Hierzu entwickeln sie Instrumente, auf deren Grundlage geänderte oder neue Prozessabläufe geplant, gesteuert und überwacht werden. Zur Sicherung der geforderten Qualitätsstandards entwickeln die Lernenden dabei Beurteilungskriterien für Produkte und Prozessparameter (unter den Einflüssen wechselnder Betriebsbedingungen auf Prozessabläufe).

Sie können den Mitgliedern des Projektteams sowie den Vorgesetzten und Kunden in regelmäßigen Abständen über die aktuellen Arbeitsstände unter Verwendung geeigneter Moderations- und Präsentationstechniken berichten.

Sie sind in der Lage den Projektverlauf in geeigneter, nachvollziehbarer und übersichtlicher Weise zu dokumentieren. Dabei stellen sie getroffene Entscheidungen dar, vertreten die Konzeptionen und Lösungsvorschläge gegenüber Vorgesetzten und betroffenen Personen. Sie kommunizieren ihre Lösungen. Ebenso sind sie in der Lage, die Projektverläufe und Lösungsstrategien gegenüber Unbeteiligten zu erläutern.

Die Lernenden können die Projektverläufe beurteilen sowie reflektieren und verfolgen dabei die Lösungsstrategien in Bezug auf Kosten, Qualität und gesetzte Termine, das Ergebnis und den Zielerreichungsgrad.

Sie können eine analytische Bewertung der Entstehung und des Ablaufs der Projektarbeit durchführen, dokumentieren und diese präsentieren. Dabei sind Sie in der Lage ihre eigene Rolle und Vorgehensweise als Projektleiter zu beurteilen und zu reflektieren.

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